Nachhaltige Beschaffung von Zutaten

Unseren ansatz entdecken

  • KAKAO
  • HASELNÜSSE
  • PALMÖL
  • ZUCKER
  • MILCH UND EIER

Unser Kakao Ferrero hat sich bereits 2011 verpflichtet, bis Ende 2020 100% zertifizierte Kakaobohnen zu beziehen. So tragen wir zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kakaobauern bei und fördern nachhaltige Praktiken. Zertifizierte Plantagen müssen strenge Kriterien einhalten, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Unser Nachhaltigkeitsansatz beginnt bei der Zertifizierung und der Rückverfolgbarkeit, geht aber darüber hinaus, um vor Ort noch mehr bewirken zu können.

Woher stammt er hauptsächlich?

Wir unterstützen Kakaobauern Der Großteil der weltweiten Kakaoproduktion stammt von Kleinbauern aus Côte d‘Ivoire und Ghana. Von dort beziehen auch wir hauptsächlich unseren Kakao. Diese beiden Länder machen zusammen mehr als 60% der weltweiten Kakaoproduktion aus. Die Bauern müssen sich großen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Problemen stellen, wie z.B. dem fehlenden Zugang zu Ressourcen, dem begrenzten Wissen über gute landwirtschaftliche Praktiken und dem Klimawandel.

Durch die Umsetzung des Ferrero Farming Values Cocoa Programms verpflichten wir uns, sie bei der Einführung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken zu unterstützen, die darauf abzielen, die Kakaoproduktivität zu steigern und das Einkommen zu diversifizieren. Dies wiederum wird dazu beitragen, ihre Lebensgrundlage und die ihrer Gemeinschaften zu verbessern. Wir gehen auch zu einer stärker personalisierten Unterstützung der Bauern durch individuelle Farmentwicklungspläne über, um positive Veränderungen zu fördern.
Schutz der Rechte von Kindern

Ferrero setzt sich für die Förderung der Menschenrechte von Kindern ein. Innerhalb unserer Kakao-Lieferkette bedeutet dies, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Kinderarbeit zu bekämpfen und den Zugang zu Bildung und Grundbedürfnissen wie Wasser, sanitäre Einrichtungen und gute Ernährung zu verbessern. Wir sensibilisieren die Bauern für die Rechte der Kinder und implementieren Systeme, um Fälle von Kinderarbeit zu identifizieren und zu beheben, auch CLMRS (Child Labour Monitoring and Remediation System) genannt. Die Abhilfemaßnahmen können von individueller Unterstützung für Kinder und Eltern bis hin zu umfassenderen, auf Kinder ausgerichtete Gemeindeentwicklungsprogrammen reichen, die darauf abzielen, Mechanismen zum Schutz von Kindern zu implementieren, die Bildungsinfrastruktur zu stärken und die Stärkung von Frauen zu fördern.

Wir unterstützen auch aktiv Initiativen, die einen breiteren Wirkungsbereich als unsere direkte Lieferkette haben. So sind wir zum Beispiel seit 2008 Mitglied der International Cocoa Initiative, einer Multi-Stakeholder-Plattform, die sich für eine bessere Zukunft von Kindern und die Abschaffung von Kinderarbeit einsetzt.

Schutz des Naturkapitals Abholzung droht die Belastbarkeit des Kakaosektors und die Lebensgrundlage der Millionen von Kleinbauern, die von ihm abhängig sind, zu untergraben. Kakao wird in einigen HCV-Gebieten (High Conservation Value) in Westafrika angebaut, in denen die Bauern seit vielen Jahren Kakao produzieren. Wir arbeiten an den Herausforderungen, die Entwaldung im Kakaosektor zu beenden und wichtige Prinzipien und Strategien umzusetzen, die eine sozial und ökologisch nachhaltige Kakaoproduktion unterstützen.

Im November 2017 unterzeichneten wir und andere Schokoladen- und Kakaounternehmen die Erklärung der Cocoa & Forest Initiative (CFI) zur Beendigung der Abholzung und Wiederaufforstung von Waldgebieten in den Kakaoanbauländern Côte d’Ivoire und Ghana. Die Georeferenzierung unserer Kakao-Lieferkette durch eine Kartierung der Bauern ist eine wichtige Voraussetzung, um unser Engagement sicherzustellen.

Ausblick Ferrero hat sich 2011 dazu verpflichtet, bis 2020 zu 100% als nachhaltig zertifizierte Kakaobohnen zu beziehen, und hat im Laufe der Jahre begonnen, auch über die Zertifizierung hinaus verschiedene Maßnahmen umzusetzen. Darüber hinaus sind wir Gründungsmitglied von zwei wichtigen kollektiven Engagements:

  • CocoaAction (2015) die Kakaobauern dabei unterstützt, ihre Produktivität zu steigern
  • Cocoa & Forests Initiative (2017) die darauf abzielt, die Abholzung von Wäldern zu beenden und eine nachhaltige Kakaoproduktion zu fördern.


Beide Initiativen werden von der World Cocoa Foundation koordiniert, in der wir seit 2005 Mitglied sind.

In Zukunft werden wir weiter daran arbeiten, unser Kakao-Nachhaltigkeitsprogramm mit einer positiven und dauerhaften Wirkung auf die Kakao-Wertschöpfungskette zu stärken. Wir werden dies auf der Basis dreier Säulen tun, die eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken:

  • 1.

    VERBESSERUNG DER LEBENSGRUNDLAGE DER BAUERN UND GEMEINSCHAFTEN

  • 2.

    SCHUTZ DER RECHTE VON KINDERN

  • 3.

    SCHUTZ DES NATURKAPITALS

Unsere Haselnüsse Zu den Aktivitäten von Ferrero, um Nachhaltigkeit entlang der Haselnuss-Wertschöpfungskette zu erreichen, gehört auch die Rückverfolgbarkeit dieser Zutat.

Rückverfolgbarkeit in der Haselnuss-Wertschöpfungskette von Ferrero bedeutet, die Herkunft der Haselnüsse bis zu den einzelnen Farmen oder „Farmgruppen“ zu kennen. Die Ferrero Roadmap für eine nachhaltige Haselnussbeschaffung sieht bis spätestens Ende 2020 eine 100%ige Rückverfolgbarkeit vor. Unsere Haselnüsse stammen hauptsächlich aus der Türkei, Italien und Chile. Am Ende des GJ 18/19 hatten wir eine Rückverfolgbarkeit von 52% der insgesamt von uns beschafften Haselnüsse erreicht. Unsere Bemühungen konzentrierten sich dabei auf die beiden wichtigsten Haselnussanbauländer, wobei wir in der Türkei eine Rückverfolgbarkeit von 45% und in Italien von 48% erreicht hatten Ferrero arbeitet an der Verbesserung der Rückverfolgbarkeit entlang seiner Wertschöpfungskette und fordert von allen Beteiligten mehr Transparenz, um Qualität und Nachhaltigkeit zu verbessern.

Garantierte Qualität und Frische Unsere Haselnüsse stammen von Haselnussplantagen, die vorrangig in mediterranen Klimazonen zu finden sind. Wir beziehen sie aus verschiedenen Teilen der Welt, Hauptlieferanten sind die Türkei und Italien, aber auch Chile. Die türkische Region rund um das Schwarze Meer hat die weltweit größten Haselnuss-Anbaugebiete, deshalb beziehen wir von dort auch die meisten Haselnüsse. Unsere Haselnusserfahrung und -tradition reicht aber weit zurück zu unseren Anfängen in Italien, denn auch hier werden Haselnüsse angebaut: im Piemont – wo Ferrero gegründet wurde – sowie in Latium und Kampanien. Dort findet die Ernte zwischen Anfang August und Ende September statt.

Weil wir das ganze Jahr über durchgehend hochwertige und frische Haselnüsse benötigen, beziehen wir sie auch aus Ländern der südlichen Hemisphäre, wo die Ernte zwischen Februar und März stattfindet. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsansatzes hat Ferrero in Chile, Argentinien, Georgien, Serbien, Südafrika und Australien eigene Haselnussfarmen (sogenannte Agrifarms) gegründet. Auf diesen Agrifarms entwickelt Ferrero ein nachhaltiges Geschäftsmodell mit lokalen Bauern, wobei gute landwirtschaftliche Praktiken (Ziehen von Setzlingen, Ausbildung, technische Unterstützung usw.) ausgetauscht und gefördert werden.

Woher stammen sie hauptsächlich?

Nachhaltigkeit bei der Haselnussbeschaffung Ferreros Vision von Nachhaltigkeit zielt darauf ab, die Bedingungen der Haselnussgemeinschaften, in denen das Unternehmen tätig ist, zu verbessern.

TÜRKEI
Das FFV-Programm (Ferrero Farming Values) für Haselnüsse wurde 2012 in der Türkei eingeführt. Hier hat Ferrero in Zusammenarbeit mit SCS Global Services (Scientific Certification Systems), einem weltweit führenden Unternehmen für unabhängige Zertifizierung, einen Produktionsstandard für Haselnüsse erarbeitet. Dieser umfasst insbesondere die folgenden vier Kernbereiche: Good Social Practices (GSP), Good Agricultural Practices (GAP), Qualitätssicherung nach der Ernte und Rückverfolgbarkeit. Im Rahmen des FFV-Programms arbeitet Ferrero eng mit Bauern, zumeist Kleinbauern, zusammen, denen gute soziale und landwirtschaftliche Praktiken vermittelt werden. Jedes Jahr führt SCS Global Services gemeinsam mit lokalen Kontrollunternehmen stichprobenartig spezielle Audits bei den Bauern durch.

Ferrero hat zudem in Zusammenarbeit mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) ein Monitoring- und Evaluierungssystem entwickelt, um den Fortschritt und die Auswirkungen von sozialen Aktivitäten und Interventionen vor Ort zu bewerten. Es spiegelt die gesammelten Daten verschiedener Interessengruppen wider, wie Bauern, Arbeitern, Arbeitsvermittlern und lokalen Meinungsträgern.

ITALIEN
Eines der Länder, in denen Haselnüsse, die unseren Qualitätsstandards entsprechen, angebaut werden, ist Italien. Historisch bedingt in den Regionen Piemont, Latium und Kampanien. Daher ist es wichtig, sich um die nachhaltige Entwicklung und Erhaltung der Lieferkette in diesen Gebieten zu kümmern. Im Rahmen des verantwortungsvollen Beschaffungsplans arbeitet Ferrero seit 2015 mit der internationalen Zertifizierungsgesellschaft DNV GL zusammen. Dieser Partner unterstützt Ferrero bei der Entwicklung konkreter Maßnahmen vor Ort, sowohl mit Bauern als auch mit Verbänden, einschließlich Schulungen und technischer Unterstützung.

CHILE
Die erste Agrifarm von Ferrero, Agrichile, wurde 1991 in Chile gegründet, wo sich das Klima sehr gut für den Haselnussanbau eignet. Das Ergebnis der über 25-jährigen Tätigkeit von Agrichile, kombiniert mit dem Fachwissen unserer Agronomen und der hohen Qualifikation der chilenischen Bauern, ist eine komplette Wertschöpfungskette. Die eigenen Produktionsabläufe von Ferrero in Chile wurden 2019 von SCS Global Services mit dem „Sustainably Grown Standard” zertifiziert. Damit wird die Einhaltung von Umweltstandards gewährleistet und bestätigt, dass die Bauern und die Genossenschaften geschützt sowie involviert sind und der Betrieb als solcher wirtschaftlich tragfähig ist.

Kräfte mit wichtigen Stakeholdern bündeln
Bei Ferrero nehmen wir ethische Prinzipien, einschließlich besserer Beschäftigungspraktiken innerhalb der Haselnuss-Wertschöpfungskette, sehr ernst. Ferrero nimmt aktiv an einer erweiterten öffentlich-privaten Partnerschaft von CAOBISCO (Europäischer Verband der Schokoladen-, Keks- und Süßwarenindustrie) und der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) in der Türkei teil. Ziel dieses Projekts ist es, einen Beitrag zur Beseitigung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit in der saisonalen Landwirtschaft bei der Haselnussernte zu leisten. Ferrero arbeitet auch mit der Earthworm Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf die positive Verbesserung von Wertschöpfungsketten konzentriert, an ihrem Programm zur verantwortungsvollen Beschaffung von Haselnüssen zusammen.

Unser Palmöl 100% als nachhaltig zertifziertes RSPO-Palmöl, das sich zu „no deforestation” (keine Abholzung) verpflichtet hat.
Wir wissen, dass die gesamte Palmöllieferkette mit ökologischen Herausforderungen zu kämpfen hat, besonders in Bezug auf Abholzungen. Deshalb möchte Ferrero wegweisend bei der Förderung der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit im Palmölsektor sein und gehört zu den ersten internationalen Konzernen mit einer zu 100% RSPO-zertifizierten segregierten Palmöllieferkette.

100% rückverfolgbares Palmöl Wir verwenden zu 100% nachhaltiges Palmöl, dessen Herkunft bis zur Ölmühle rückverfolgbar ist.
Unser Palmöl stammt vorwiegend aus Malaysia (etwa 80%), der Rest aus Indonesien und Papua-Neuguinea.

Woher stammt es hauptsächlich?

Der RSPO hat Umwelt- und Sozialprinzipien für Unternehmen entwickelt, die für die Zertifizierung (Certified Sustainable Palm Oil – CSPO) eingehalten werden müssen.

Diese Standards sollen nachhaltige Praktiken beim Palmölanbau fördern. Das Palmöl in Ferrero-Produkten stammt aus einer zertifizierten segregierten Beschaffungskette. Es stammt von mehreren zertifizierten Plantagen und kommt während der gesamten Lieferkette niemals mit gewöhnlichem Palmöl in Berührung. Dank dieses Systems lässt sich unser Palmöl zu 100 % bis zur Ölmühle zurückverfolgen, womit garantiert ist, dass es nicht von Plantagen stammt, auf denen gerodet wird.

Die 7 Prinzipien des RSPO Um eine RSPO-Zertifizierung zu erhalten, müssen Palmölanbauer diese sieben Prinzipien einhalten (RSPO-Prinzipien und -Kriterien Stand 2018):

  1. 1

    Bekenntnis zu ethischer Verantwortung und Transparenz

  2. 2

    Einhaltung von Gesetzen und sonstigen rechtlichen Bestimmungen

  3. 3

    Bekenntnis zur langfristigen, nutzenbringenden Zusammenarbeit, z.B. im Hinblick auf Produktivität, Effizienz und Resilienz

  4. 4

    Respekt gegenüber Gemeinschafts- und Menschenrechten sowie Bereitstellen von zusätzlichen Leistungen

  5. 5

    Unterstützung und Integration von Kleinerzeugern

  6. 6

    Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Arbeitsrecht und
    -bedingungen

  7. 7

    Schutz, Erhalt und Förderung von Ökosystemen und Umwelt

Schon gewusst? Als Teil von Prinzip 7 verlangt das Kriterium 7.12, dass für den Aufbau neuer Plantagen keine Wälder abgeholzt oder Flächen mit hohem Erhaltungswert (HCV – High Conservation Value) genutzt werden. HCV-Flächen sind in biologischer, ökologischer, sozialer oder kultureller Hinsicht besonders schützenswerte oder unverzichtbare Flächen.

Um mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

Mehr als nur zertifiziert Die RSPO-Zertifizierung ist uns nicht genug. Ferrero hat 2013 die Ferrero Palmöl-Charta entwickelt. Gemeinsam mit den Lieferanten verfolgt Ferrero eine verantwortungsvolle Beschaffungspolitik. Wir beziehen nur Palmöl aus solchen Quellen, die nicht zu Abholzung, Artensterben, hohen Treibhausgasemissionen oder Menschenrechtsverletzungen beitragen. Darüber hinaus veröffentlichen wir für mehr Transparenz regelmäßig auf freiwilliger Basis die aktuellen Rückverfolgungsdaten zu den Mühlen, von denen wir unser Palmöl beziehen.

Unsere Bemühungen werden vom WWF anerkannt All unsere Bemühungen werden von renommierten NGOs wie dem WWF anerkannt. In seiner Palm Oil Buyers' Scorecard 2020, in der globale Unternehmen nach ihrer Unterstützung für nachhaltiges Palmöl bewertet werden, listet der WWF Ferrero auf Platz 1 von 173. Mit 21,5 von 22 möglichen Punkten stuft der WWF Ferrero als führend in der Branche der großen globalen Einzelhändler, Konsumgüterhersteller und Futtermittelproduzenten ein. Besonders gelobt wird Ferrero für seine Bemühungen im Kampf gegen die Zerstörung tropischer Wälder und seine transparente Lieferkette in der Beschaffung. Dieses große Lob bestärkt uns, diesen Weg auch in Zukunft weiterzugehen.

Unser Zucker Unser Ziel ist es, bis spätestens Ende 2020 sämtlichen raffinierten Rohrzucker aus als nachhaltig zertifizierten Quellen zu beziehen.
Um unser Ziel möglichst effektiv und schnell zu erreichen, wurde Ferrero Mitglied von „Bonsucro Limited“, einer globalen Netzwerkorganisation, die den nachhaltigen Anbau von Zuckerrohr über ein Zertifizierungssystem fördert.

Weltweit beziehen wir durchschnittlich 80% Rübenzucker und 20% raffinierten Rohrzucker. In Europa kaufen wir hauptsächlich Rüben von europäischen Erzeugern, der Rohrzucker hingegen stammt hauptsächlich aus Brasilien, Indien, Mexiko und Australien.

Partnerschaften für eine nachhaltige Rohrzucker-Lieferkette Seit 2010 sind wir Mitglied bei Bonsucro, einer globalen Non-Profit-Organisation, die weltweit die nachhaltige Produktion, Verarbeitung und den Handel von Rohrzucker unterstützt.

Bonsucro unterstützt eine Gemeinschaft von über 250 Mitgliedern in mehr als 56 Ländern, darunter Zuckerbauern, Müller, Händler, Käufer und Hilfsorganisationen.

Bonsucro arbeitet am Aufbau eines Zuckerrohrsektors mit wachsenden, nachhaltigen Erzeugergemeinschaften und widerstandsfähigen Lieferketten. Die Mission von Bonsucro ist es, sicherzustellen, dass eine verantwortungsvolle Zuckerrohrproduktion dauerhafte Werte für die beteiligten Menschen, Gemeinschaften, Unternehmen, Volkswirtschaften und Ökosysteme schafft. Im Jahr 2014 erhielt die Ferrero-Gruppe als erste den „Leadership Award“ von Bonsucro für ihre aktive Beteiligung an der Entwicklung einer nachhaltigen Zuckerrohrindustrie.
Um mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

Das „Sustainable Development Programme“ Zusätzlich zu Bonsucro startete Ferrero das „Sustainable Development Programme“, ein Fünfjahresprogramm von 2016-2020, das mit Ctm Altromercato in Mauritius umgesetzt wird. Das generelle Ziel dieses Programms ist es, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit der kleinen Zuckerrohrproduzenten auf Mauritius zu verbessern und zu steigern, und zwar über die bestehende kommerzielle Partnerschaft mit dem Mauritius Sugar Syndicate hinaus.

Unsere Milch und unsere Eier Tierwohl ist ein wichtiges Prinzip unserer Maßnahmen für eine ethische Beschaffung. Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die schrittweise Verbesserung der Tierwohlstandards in den Lieferketten für Produkte tierischen Ursprungs sicherzustellen. Im Juni 2017 richteten wir ein multidisziplinäres Team ein, unter Beteiligung von Ferrero-Experten und Farmen der Food Animal Initiative (FAI), einer Beratungs- und Forschungsorganisation, die sich für Fortschritte bei der Nachhaltigkeit von Lebensmitteln einsetzt.
Unser Ziel ist es, ein umfassendes Programm für Tierwohl aufzubauen, das die Qualität und Sicherheit unserer Produkte sowie die Nachhaltigkeit unserer Lieferketten verbessert.

Milch Zu den wichtigsten Themen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Milchlieferkette gehören die Gewährleistung hoher Tierwohlstandards, die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen und die Handhabung der Auswirkungen der Milchproduktion auf Wasser und Biodiversität. Durch das Ferrero Farming Values-Programm für Milch haben wir langfristige Beziehungen zu sorgfältig ausgewählten, lokalen Milcherzeugern aufgebaut und gepflegt, die unsere strengen Standards einhalten. So können wir die Frische und Qualität unserer Milch sicherstellen und verbessern. Wir halten uns streng an die nationalen Produktionsvorschriften, die die Parameter für Milchqualität (z.B. das Nichtvorhandensein von Antibiotika) für Rohmilch und andere Milchprodukte betreffen, und stellen gleichzeitig unsere eigenen hohen Qualitätsstandards sicher.

Welche Menge unserer Milch ist rückverfolgbar?
Da wir unsere Milch direkt von Partnermolkereien beziehen, die nach strengen Standards ausgewählt werden, können wir weltweit eine 100%ige Rückverfolgbarkeit unserer Milch bis zum landwirtschaftlichen Betrieb gewährleisten. Wir arbeiten mit unseren Lieferanten daran, um eine kontinuierliche Verbesserung voranzutreiben und wir ermutigen sie, bei der Milchproduktion Best Practices anzuwenden. Um auf diesen Erfolgen aufzubauen und unser Ferrero Farming Values-Programm für Milch weiterzuentwickeln, starteten wir 2019 unser Programm „Vision Dairy“. In dieser Pilotphase arbeiteten wir mit einer Gruppe von Milchlieferanten vor Ort zusammen, um die derzeitige Nachhaltigkeitsleistungen und -anforderungen zu bewerten. Aufbauend auf den Daten dieser Pilotphase gestalten wir unseren Nachhaltigkeitszeitplan weiter.

Eier Die faire Behandlung von Hühnern ist das wichtigste Thema, das in der globalen Eierlieferkette angegangen werden muss.

Wie viele unserer Eier stammen aus Bodenhaltung?

UNSERE VERPFLICHTUNG BIS 2025:

100% der Eier aus Bodenhaltung.

Wir haben unser Ziel, zu 100% Eier aus Bodenhaltung zu verwenden, in der EU 2014 erreicht. Unsere europäischen Eierlieferketten machen 95% aller Eier aus, die wir weltweit verwenden. Unser aktuelles Ziel ist es, bis 2025 weltweit nur noch Eier und Eiprodukte aus Bodenhaltung zu beziehen. Im Jahr 2013 haben wir zwei neue Werke außerhalb Europas in der Türkei und in Mexiko in Betrieb genommen. Die in diesen Werken verwendeten Eier entsprechen etwa 5 % unseres weltweiten Verbrauchs und wir arbeiten mit unseren Lieferanten zusammen, um sie bis 2025 mit Eiern aus Bodenhaltung zu beliefern, die derzeit auf dem Markt nicht ohne Weiteres zur Verfügung stehen.