Nachhaltige Beschaffung von Zutaten

UNSEREN ANSATZ ENTDECKEN

  • KAKAO
  • HASELNÜSSE
  • PALMÖL
  • ZUCKER
  • MILCH UND EIER

Unser KakaoKakao ist eine wichtige Zutat für unsere Produkte. Seit Jahren arbeiten wir im Rahmen unseres Programms Ferrero Farming Values Cocoa daran, die Lebensbedingungen der Bauern und Gemeinden zu verbessern, Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und die Umwelt zu schützen.

Ferrero hat sich 2011 verpflichtet, bis 2020 zu 100% als nachhaltig zertifzierten Kakao zu beziehen, um die Lebensbedingungen der Bauern zu verbessern und nachhaltige Praktiken zu fördern. Zertifizierte Farmen müssen strenge Kriterien erfüllen, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Wir können mit Stolz bestätigen, dass wir dieses Ziel erreicht haben: Unser gesamter Kakao wird über unabhängig verwaltete Nachhaltigkeitsstandards wie Rainforest Alliance (UTZ), Fairtrade und andere bezogen. Außerdem arbeiten wir weiterhin daran, die vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit unseres Kakaos in der gesamten Lieferkette zu gewährleisten.

Zertifizierung und Rückverfolgbarkeit sind der Ausgangspunkt des Nachhaltigkeitsansatzes von Ferrero, aber wir gehen darüber hinaus, um unsere Wirkung vor Ort zu verstärken.

Woher stammt er hauptsächlich?

Wir unterstützen Kakaobauern Der Großteil der weltweiten Kakaoproduktion stammt von Kleinbauern aus Côte d‘Ivoire und Ghana. Von dort beziehen auch wir hauptsächlich unseren Kakao. Diese beiden Länder machen zusammen mehr als 60% der weltweiten Kakaoproduktion aus. Die Bauern müssen sich großen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Problemen stellen, wie z.B. dem fehlenden Zugang zu Ressourcen, dem begrenzten Wissen über gute landwirtschaftliche Praktiken und dem Klimawandel.

Mit unserem Ferrero Farming Values Cocoa Programm unterstützen wir Bauern bei der Einführung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken zur Steigerung der Kakaoproduktivität. Darüber hinaus helfen wir ihnen, ihr Einkommen zu diversifizieren, um die Armut und damit verbundene Probleme zu verringern sowie die Belastbarkeit und die Lebensbedingungen von Bauern, Gemeinschaften und gefährdeten Gruppen zu verbessern.
Schutz der Rechte von Kindern

Ferrero setzt sich für die Rechte von Kindern ein. Für die Kinder in unserer Kakaolieferkette bedeutet dies, dass wir Maßnahmen ergreifen, um Kinderarbeit zu bekämpfen und den Zugang zu Bildung und Grundbedürfnissen, wie Wasser, sanitäre Einrichtungen und gute Ernährung, zu verbessern. Wir sensibilisieren die Bauern für die Rechte der Kinder und führen Systeme ein, mit denen Fälle von Kinderarbeit erkannt und beseitigt werden können, auch CLMRS (Child Labour Monitoring and Remediation System) genannt. Die Abhilfemaßnahmen reichen von individueller Unterstützung für Kinder und Eltern bis hin zu umfassenderen, auf Kinder ausgerichtete Gemeindeentwicklungsprogrammen. Diese zielen darauf ab, Mechanismen zum Schutz von Kindern zu implementieren, die Bildungsinfrastruktur zu stärken und die Stärkung von Frauen zu fördern.

Anfang 2021 haben wir unsere Partnerschaft mit der NGO Save the Children erweitert, um die Rechte von Kindern zu schützen und die Bildung in Kakaoanbaugemeinschaften in Westafrika zu fördern. Unsere Partnerschaft mit Save the Children wird im Laufe von fünf Jahren 90.000 Kindern und Erwachsenen in 65 Kakaoanbaugemeinschaften in Côte d'Ivoire zugute kommen.

Wir unterstützen auch aktiv Initiativen, die über unsere direkte Lieferkette hinausgehen. So sind wir beispielsweise seit 2008 Mitglied der International Cocoa Initiative, einer Multi-Stakeholder-Plattform, die sich für eine bessere Zukunft für Kinder und die Abschaffung von Kinderarbeit einsetzt.

Schutz des Naturkapitals Abholzung bedroht die Belastbarkeit des Kakaosektors und damit auch die Lebensgrundlage von Millionen Kleinbauern. Ferrero ist Gründungsmitglied der Cocoa & Forests Initiative und hat sich zusammen mit anderen weltweit führenden Kakao- und Schokoladeherstellern verpflichtet, gemeinsam gegen die Abholzung und Schädigung der Wälder in der weltweiten Kakaolieferkette vorzugehen.

Wir haben jahrelang daran gearbeitet, ein hohes Maß an Rückverfolgbarkeit und Transparenz in unserer Lieferkette zu erreichen, und wir nutzen die neueste Technologie, um sicherzustellen, dass die Farmen, von denen wir beziehen, nicht in geschützten Gebieten liegen.

Wir führen eine Reihe von Maßnahmen durch, die wesentlich zum Umweltschutz und zur Artenvielfalt sowie zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels beitragen. Wir schulen Kakaobauern in guten landwirtschaftlichen Praktiken und unterstützen sie bei der Verteilung und Anpflanzung von multifunktionalen Bäumen sowie bei der Entwicklung von Agroforstsystemen für Kakao.

Ausblick Die Herausforderungen für die Kakaobauern in Westafrika sind komplex. Sie machen es notwendig, dass Organisationen, Regierungen und Industriepartner zusammenarbeiten, um einen weitreichenden positiven Wandel voranzutreiben - über unsere individuellen Lieferketten hinaus. Wir arbeiten aktiv zusammen und sind seit langem Mitglied in führenden Branchen- und öffentlich-privaten Organisationen, wie z.B:

  • CocoaAction (2015), die Kakaobauern dabei unterstützt, ihre Produktivität zu steigern
  • Cocoa & Forests Initiative (2017), die darauf abzielt, die Abholzung von Wäldern zu beenden und eine nachhaltige Kakaoproduktion zu fördern.




Beide Initiativen werden von der World Cocoa Foundation koordiniert, in der wir seit 2005 Mitglied sind.

In Zukunft werden wir weiter daran arbeiten, unser Kakao-Nachhaltigkeitsprogramm mit einer positiven und dauerhaften Wirkung auf die Kakao-Wertschöpfungskette zu stärken. Wir werden dies auf der Basis dreier Säulen tun, die eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken:

  • 1.

    VERBESSERUNG DER LEBENSGRUNDLAGE DER BAUERN UND GEMEINSCHAFTEN

  • 2.

    SCHUTZ DER RECHTE VON KINDERN

  • 3.

    SCHUTZ DES NATURKAPITALS

Unsere Haselnüsse Unsere Rückverfolgbarkeitsaktivitäten wurden im vergangenen Jahr durch die Pandemie beeinträchtigt. Die Möglichkeiten für Farmbesuche und Schulungen der Bauern waren in fast allen Regionen eingeschränkt. Wo immer möglich haben wir unsere Auditaktivitäten per Telefon und mittels digitaler Technologien fortgesetzt. Ende des Geschäftsjahres 2019/2020 hatten wir für 51% der von uns beschafften Haselnüsse eine Rückverfolgbarkeit erreicht. In einigen Regionen, darunter Chile und die USA, lag die Rückverfolgbarkeit sogar bei 100%. Andere Regionen profitierten von der anhaltenden Partnerschaft mit externen Zertifizierungsgremien. So konnte Italien beispielsweise eine beträchtliche Steigerung der Rückverfolgbarkeit auf 64% erzielen. Während in der Türkei, trotz der Komplexität der Lieferkette, durch die Zusammenarbeit der Bauern, Lieferanten und dem FFV-Team vor Ort gute 44% erreicht wurden. Um unser Ziel der vollständigen Rückverfolgbarkeit bis zur Farmebene bis 2023 zu erreichen, haben wir eine Neugestaltung und Stärkung unseres Rückverfolgbarkeitsansatzes beschlossen, um gleichzeitig auch die Folgen der Covid-19-Pandemie für die Branche abzumildern. 2020 ist Ferrero eine neue Partnerschaft mit Sourcemap, einem führenden Anbieter für Lieferketten-Mapping und digitale Transparenzlösungen, eingegangen. Ziel ist die Entwicklung einer globalen Rückverfolgbarkeitsplattform, die nach unserer Einschätzung im Geschäftsjahr 2020/2021 in der Lage sein wird, rund 60% der Haselnüsse von Ferrero bis zur Farmebene zurückzuverfolgen. Die innovative Technologie von Sourcemap bietet eine umfangreiche Plattform zur Verfolgung von Haselnüssen von der Farm bis zur Fabrik. Dies unterstützt die Bemühungen von Ferrero, eng mit seinen Lieferanten zusammenzuarbeiten, um die Transparenz zu erhöhen.

Garantierte Qualität und Frische Unsere Haselnüsse stammen von Haselnussplantagen, die vorrangig in mediterranen Klimazonen zu finden sind. Wir beziehen sie aus verschiedenen Teilen der Welt, Hauptlieferanten sind die Türkei und Italien, aber auch Chile. Die türkische Region rund um das Schwarze Meer hat die weltweit größten Haselnuss-Anbaugebiete, deshalb beziehen wir von dort auch die meisten Haselnüsse. Unsere Haselnusserfahrung und -tradition reicht aber weit zurück zu unseren Anfängen in Italien, denn auch hier werden Haselnüsse angebaut: im Piemont – wo Ferrero gegründet wurde – sowie in Latium und Kampanien. Dort findet die Ernte zwischen Anfang August und Ende September statt.

Weil wir das ganze Jahr über durchgehend hochwertige und frische Haselnüsse benötigen, beziehen wir sie auch aus Ländern der südlichen Hemisphäre, wo die Ernte zwischen Februar und März stattfindet. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsansatzes hat Ferrero in Chile, Argentinien, Georgien, Serbien, Südafrika und Australien eigene Haselnussfarmen (sogenannte Agrifarms) gegründet. Auf diesen Agrifarms entwickelt Ferrero ein nachhaltiges Geschäftsmodell mit lokalen Bauern, wobei gute landwirtschaftliche Praktiken (Ziehen von Setzlingen, Ausbildung, technische Unterstützung usw.) ausgetauscht und gefördert werden.

Woher stammen sie hauptsächlich?

Nachhaltigkeit bei der Haselnussbeschaffung Ferreros Vision von Nachhaltigkeit zielt darauf ab, die Bedingungen der Haselnussgemeinschaften, in denen das Unternehmen tätig ist, zu verbessern.

TÜRKEI

Das FFV-Programm (Ferrero Farming Values) für Haselnüsse wurde 2012 in der Türkei eingeführt. Hier hat Ferrero in Zusammenarbeit mit SCS Global Services (Scientific Certification Systems), einem weltweit führenden Unternehmen für unabhängige Zertifizierung, einen Produktionsstandard für Haselnüsse erarbeitet. Dieser umfasst insbesondere die folgenden vier Kernbereiche: Good Social Practices (GSP), Good Agricultural Practices (GAP), Qualitätssicherung nach der Ernte und Rückverfolgbarkeit. Im Rahmen des FFV-Programms arbeitet Ferrero eng mit Bauern, zumeist Kleinbauern, zusammen, denen gute soziale und landwirtschaftliche Praktiken vermittelt werden. Jedes Jahr führt SCS Global Services gemeinsam mit lokalen Kontrollunternehmen stichprobenartig spezielle Audits bei den Bauern durch.

Ferrero hat zudem in Zusammenarbeit mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) ein Monitoring- und Evaluierungssystem entwickelt, um den Fortschritt und die Auswirkungen von sozialen Aktivitäten und Interventionen vor Ort zu bewerten. Es spiegelt die gesammelten Daten verschiedener Interessengruppen wider, wie Bauern, Arbeitern, Arbeitsvermittlern und lokalen Meinungsträgern.

ITALIEN

Eines der Länder, in denen Haselnüsse, die unseren Qualitätsstandards entsprechen, angebaut werden, ist Italien. Historisch bedingt in den Regionen Piemont, Latium und Kampanien. Daher ist es wichtig, sich um die nachhaltige Entwicklung und Erhaltung der Lieferkette in diesen Gebieten zu kümmern. Im Rahmen des verantwortungsvollen Beschaffungsplans arbeitet Ferrero seit 2015 mit der internationalen Zertifizierungsgesellschaft DNV GL zusammen. Dieser Partner unterstützt Ferrero bei der Entwicklung konkreter Maßnahmen vor Ort, sowohl mit Bauern als auch mit Verbänden, einschließlich Schulungen und technischer Unterstützung.

CHILE

Die erste Agrifarm von Ferrero, Agrichile, wurde 1991 in Chile gegründet, wo sich das Klima sehr gut für den Haselnussanbau eignet. Das Ergebnis der über 25-jährigen Tätigkeit von Agrichile, kombiniert mit dem Fachwissen unserer Agronomen und der hohen Qualifikation der chilenischen Bauern, ist eine komplette Wertschöpfungskette. Die eigenen Produktionsabläufe von Ferrero in Chile wurden 2019 von SCS Global Services mit dem „Sustainably Grown Standard” zertifiziert. Damit wird die Einhaltung von Umweltstandards gewährleistet und bestätigt, dass die Bauern und die Genossenschaften geschützt sowie involviert sind und der Betrieb als solcher wirtschaftlich tragfähig ist.

Kräfte mit wichtigen Stakeholdern bündeln

Bei Ferrero nehmen wir ethische Prinzipien, einschließlich besserer Beschäftigungspraktiken innerhalb der Haselnuss-Wertschöpfungskette, sehr ernst. Ferrero nimmt aktiv an einer erweiterten öffentlich-privaten Partnerschaft von CAOBISCO (Europäischer Verband der Schokoladen-, Keks- und Süßwarenindustrie) und der ILO (Internationale Arbeitsorganisation) in der Türkei teil. Ziel dieses Projekts ist es, einen Beitrag zur Beseitigung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit in der saisonalen Landwirtschaft bei der Haselnussernte zu leisten. Ferrero arbeitet auch mit der Earthworm Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die sich auf die positive Verbesserung von Wertschöpfungsketten konzentriert, an ihrem Programm zur verantwortungsvollen Beschaffung von Haselnüssen zusammen.

Unser Palmöl 100% als nachhaltig zertifziertes RSPO-Palmöl, das sich zu „no deforestation” (keine Abholzung) verpflichtet hat.

Wir wissen, dass die gesamte Palmöllieferkette mit ökologischen Herausforderungen zu kämpfen hat, besonders in Bezug auf Abholzungen. Deshalb möchte Ferrero wegweisend bei der Förderung der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit im Palmölsektor sein und gehört zu den ersten internationalen Konzernen mit einer zu 100% RSPO-zertifizierten segregierten Palmöllieferkette.

100% rückverfolgbares Palmöl Wir verwenden zu 100% nachhaltiges Palmöl, dessen Herkunft bis zur Ölmühle rückverfolgbar ist.

Unser Palmöl stammt vorwiegend aus Malaysia (etwa 80%), der Rest aus Indonesien und Papua-Neuguinea.

Woher stammt es hauptsächlich?

Der RSPO hat Umwelt- und Sozialprinzipien für Unternehmen entwickelt, die für die Zertifizierung (Certified Sustainable Palm Oil – CSPO) eingehalten werden müssen.

Diese Standards sollen nachhaltige Praktiken beim Palmölanbau fördern. Das Palmöl in Ferrero-Produkten stammt aus einer zertifizierten segregierten Beschaffungskette. Es stammt von mehreren zertifizierten Plantagen und kommt während der gesamten Lieferkette niemals mit gewöhnlichem Palmöl in Berührung. Dank dieses Systems lässt sich unser Palmöl zu 100 % bis zur Ölmühle zurückverfolgen, womit garantiert ist, dass es nicht von Plantagen stammt, auf denen gerodet wird.

Die 7 Prinzipien des RSPO Um eine RSPO-Zertifizierung zu erhalten, müssen Palmölanbauer diese sieben Prinzipien einhalten (RSPO-Prinzipien und -Kriterien Stand 2018):

  1. 1

    Bekenntnis zu ethischer Verantwortung und Transparenz

  2. 2

    Einhaltung von Gesetzen und sonstigen rechtlichen Bestimmungen

  3. 3

    Bekenntnis zur langfristigen, nutzenbringenden Zusammenarbeit, z.B. im Hinblick auf Produktivität, Effizienz und Resilienz

  4. 4

    Respekt gegenüber Gemeinschafts- und Menschenrechten sowie Bereitstellen von zusätzlichen Leistungen

  5. 5

    Unterstützung und Integration von Kleinerzeugern

  6. 6

    Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Arbeitsrecht und

    -bedingungen

  7. 7

    Schutz, Erhalt und Förderung von Ökosystemen und Umwelt

Schon gewusst? Als Teil von Prinzip 7 verlangt das Kriterium 7.12, dass für den Aufbau neuer Plantagen keine Wälder abgeholzt oder Flächen mit hohem Erhaltungswert (HCV – High Conservation Value) genutzt werden. HCV-Flächen sind in biologischer, ökologischer, sozialer oder kultureller Hinsicht besonders schützenswerte oder unverzichtbare Flächen.

Um mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

Mehr als nur zertifiziert Die RSPO-Zertifizierung ist uns nicht genug. Ferrero hat 2013 die Ferrero Palmöl-Charta entwickelt. Gemeinsam mit den Lieferanten verfolgt Ferrero eine verantwortungsvolle Beschaffungspolitik. Wir beziehen nur Palmöl aus solchen Quellen, die nicht zu Abholzung, Artensterben, hohen Treibhausgasemissionen oder Menschenrechtsverletzungen beitragen. Darüber hinaus veröffentlichen wir für mehr Transparenz regelmäßig auf freiwilliger Basis die aktuellen Rückverfolgungsdaten zu den Mühlen, von denen wir unser Palmöl beziehen.

Unsere Bemühungen werden vom WWF anerkannt All unsere Bemühungen werden von renommierten NGOs wie dem WWF anerkannt. In seiner Palm Oil Buyers' Scorecard 2020, in der globale Unternehmen nach ihrer Unterstützung für nachhaltiges Palmöl bewertet werden, listet der WWF Ferrero auf Platz 1 von 173. Mit 21,5 von 22 möglichen Punkten stuft der WWF Ferrero als führend in der Branche der großen globalen Einzelhändler, Konsumgüterhersteller und Futtermittelproduzenten ein. Besonders gelobt wird Ferrero für seine Bemühungen im Kampf gegen die Zerstörung tropischer Wälder und seine transparente Lieferkette in der Beschaffung. Dieses große Lob bestärkt uns, diesen Weg auch in Zukunft weiterzugehen.

Unser Zucker Wir haben uns verpflichtet, bis 2020 unseren gesamten Rohrzucker aus nachhaltigen Quellen zu beziehen.

Dieses Ziel haben wir erreicht. 100% unseres Rohrzuckers stammt inzwischen aus nachhaltigen Quellen, gegenüber 48% im Geschäftsjahr 2018/2019. Wir haben unseren nachhaltigen Rohrzucker direkt von Altromercato und Bonsucro bezogen.

Weltweit beziehen wir durchschnittlich 80% Rübenzucker und 20% raffinierten Rohrzucker. In Europa kaufen wir hauptsächlich Rüben von europäischen Erzeugern, der Rohrzucker hingegen stammt hauptsächlich aus Brasilien, Indien, Mexiko und Australien.

Partnerschaften für eine nachhaltige Rohrzucker-Lieferkette Seit 2010 sind wir Mitglied bei Bonsucro, einer globalen Non-Profit-Organisation, die weltweit die nachhaltige Produktion, Verarbeitung und den Handel von Rohrzucker unterstützt.

Bonsucro unterstützt eine Gemeinschaft von über 250 Mitgliedern in mehr als 56 Ländern, darunter Zuckerbauern, Müller, Händler, Käufer und Hilfsorganisationen.

Bonsucro arbeitet am Aufbau eines Zuckerrohrsektors mit wachsenden, nachhaltigen Erzeugergemeinschaften und widerstandsfähigen Lieferketten. Die Mission von Bonsucro ist es, sicherzustellen, dass eine verantwortungsvolle Zuckerrohrproduktion dauerhafte Werte für die beteiligten Menschen, Gemeinschaften, Unternehmen, Volkswirtschaften und Ökosysteme schafft. Im Jahr 2014 erhielt die Ferrero-Gruppe als erste den „Leadership Award“ von Bonsucro für ihre aktive Beteiligung an der Entwicklung einer nachhaltigen Zuckerrohrindustrie.

Um mehr zu erfahren, klicken Sie hier.

Das „Sustainable Development Programme“ Zusätzlich zu Bonsucro startete Ferrero das „Sustainable Development Programme“, ein Fünfjahresprogramm von 2016-2020, das mit Ctm Altromercato in Mauritius umgesetzt wird. Das generelle Ziel dieses Programms ist es, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit der kleinen Zuckerrohrproduzenten auf Mauritius zu verbessern und zu steigern, und zwar über die bestehende kommerzielle Partnerschaft mit dem Mauritius Sugar Syndicate hinaus.

Unsere Milch und unsere Eier Tierwohl ist ein wichtiges Prinzip unserer Maßnahmen für eine ethische Beschaffung. Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die schrittweise Verbesserung der Tierwohlstandards in den Lieferketten für Produkte tierischen Ursprungs sicherzustellen. Im Juni 2017 richteten wir ein multidisziplinäres Team ein, unter Beteiligung von Ferrero-Experten und Farmen der Food Animal Initiative (FAI), einer Beratungs- und Forschungsorganisation, die sich für Fortschritte bei der Nachhaltigkeit von Lebensmitteln einsetzt.

Unser Ziel ist es, ein umfassendes Programm für Tierwohl aufzubauen, das die Qualität und Sicherheit unserer Produkte sowie die Nachhaltigkeit unserer Lieferketten verbessert.

Milch Zu den wichtigsten Themen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Milchlieferkette gehören die Gewährleistung hoher Tierwohlstandards, die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen und die Handhabung der Auswirkungen der Milchproduktion auf Wasser und Biodiversität. Durch das Ferrero Farming Values-Programm für Milch haben wir langfristige Beziehungen zu sorgfältig ausgewählten, lokalen Milcherzeugern aufgebaut und gepflegt, die unsere strengen Standards einhalten. So können wir die Frische und Qualität unserer Milch sicherstellen und verbessern. Wir halten uns streng an die nationalen Produktionsvorschriften, die die Parameter für Milchqualität (z.B. das Nichtvorhandensein von Antibiotika) für Rohmilch und andere Milchprodukte betreffen, und stellen gleichzeitig unsere eigenen hohen Qualitätsstandards sicher.

Welche Menge unserer Milch ist rückverfolgbar?

Wir können unsere Milch weltweit bis zum milcherzeugenden Betrieb zurückverfolgen. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Lieferanten daran, eine kontinuierliche Verbesserung voranzutreiben, und ermutigen sie, bei der Milchproduktion Best Practices anzuwenden, wo immer dies möglich ist. Um die Nachhaltigkeit in der Milchwirtschaft insgesamt zu erhöhen, tragen wir dazu bei, relevante Stakeholder an einen Tisch zu bringen, um durch konstruktive Dialoge Ursachen und Lösungen zu identifizieren. Wir werden uns die im Rahmen unseres Programms Vision Dairy gewonnenen Erfahrungen zunutze machen: u.a. im Rahmen eines Pilotprojekts, mit dem Ziel, die Nachhaltigkeitsleistung unserer Lieferanten sowohl in den europäischen als auch in den weltweiten Milchlieferketten zu verstehen. Die Ergebnisse fließen in die Ferrero Milch-Charta ein, die Ende 2021 veröffentlicht wird. Die Charta veranschaulicht unser ehrgeiziges Ziel einer Milchindustrie, die Mensch und Natur zugutekommt, und unterstreicht unser Engagement, dieses Ziel im Rahmen unserer eigenen Milchbeschaffung zu erreichen.

Eier Die faire Behandlung von Hühnern ist das wichtigste Thema, das in der globalen Eierlieferkette angegangen werden muss.

Wie viele unserer Eier stammen aus Bodenhaltung?

UNSERE VERPFLICHTUNG BIS 2025:

100% der Eier aus Bodenhaltung.

Wir haben unser Ziel, zu 100% Eier aus Bodenhaltung zu verwenden, in der EU 2014 erreicht. Unsere europäischen Eierlieferketten machen 95% aller Eier aus, die wir weltweit verwenden. Unser aktuelles Ziel ist es, bis 2025 weltweit nur noch Eier und Eiprodukte aus Bodenhaltung zu beziehen. Im Jahr 2013 haben wir zwei neue Werke außerhalb Europas in der Türkei und in Mexiko in Betrieb genommen. Die in diesen Werken verwendeten Eier entsprechen etwa 5 % unseres weltweiten Verbrauchs und wir arbeiten mit unseren Lieferanten zusammen, um sie bis 2025 mit Eiern aus Bodenhaltung zu beliefern, die derzeit auf dem Markt nicht ohne Weiteres zur Verfügung stehen.